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Dr. Bajan, Russland/Skt. Petersburg – Sovietabilly – aus den Einflüssen
von Klezmer, Jazz, Chanson und Volksmusik plus Rock´n Roll entstand Sovietabilly. (Balkan meets Charlie Parker,Mano
Chao trifft auf Gorki…)
Hemmungslos, atemberaubend, einnehmend ist die Musik der Berliner Band
"Dr. Bajan".
Die Musiker aus Russland, Deutschland und der Schweiz verschieben mit
ihren selbst komponierten Songs in provokant hemmungsloser Form
althergerbrachte musikalische Stereotypen. Benannt haben sie sich nach
dem russischen Knopfakkordeon Bajan, das der Bandleader Nikolai Fomin in
psychedelischer Manier spielt und mit einem selbst entwickelten System
der voll pedalisierten Tonabnahme versehen hat. Unter dem Titel "Sovietabilly"
wird russischer Kasatschok, Hardrock, Ska, Klezmer und Jazz mit
Polka-Rhythmen durcheinander schüttelt und ein orgiastischer russischer
Rock´n Roll kreiert.
Die Dr. Bajan- Sovietabilly Band ist 2009/10 unter anderem im Ost Club
Wien, Sudhaus Basel, Fusion Festival, Museum Ludwig Köln, Brotfabrik
Bonn, Creole Bundeswettbewerb, Schlossgrabenfestival Darmstadt,
Folklorefest Krefeld, BMW Museum München, Worldmusic Festival Loshausen,
Memminger Meile, Lido Berlin etc. aufgetreten.
Zwei Stücke von Dr. Bajan sind auf Wladimir Kaminers Russendisko CDs
(Russensoul und Radio Russendisko) erschienen.
W. Kaminer:
Dr. Bajan kenne ich so lange wie Konopke, er ist ein unbestrittener Teil
der Berliner Leitkultur, ein Virtuose, der alles, was er an
Musikinstrumenten, menschlichen Reserven oder Computertechnik in die
Hände bekommt, sofort in russischen Rock-n-Roll verwandelt. Er lässt den
alten anarchischen Geist der Leningrader Musik-Szene in Deutschland
auferstehen.
Y. Gurzhy (Russendisco): Dr. Bajan nennt sich der Musiker,
der das russische Knopfakkordeon mit der Virtuosität eines Richie
Blackmores spielt. Seine Medizin nennt er Sovietabilly, eine explosive
Musik, schnell und intensiv mit Bajan, Balalaika, Kontrabass, Geige und
Schlagzeug gespielt...SpeedFolkProgrPunk für das neue Jahrhundert.
Dr. Bajan hat 2008 den Creole Berlin - Wettbewerb gewonnen und im Jahre
2004 den Wettbewerb Musica vitale.
Sovietabilly
Woher
soll ein einfacher Sterblicher wissen, dass man ein Bajan auch ganz
anders spielen kann als die Donkosaken?
Urban-speed-folk?
worldmusic-art-rock? Wenn man
einmal diese orgiastische Trance erlebt hat, weiß man, dass sämtliche
Versuche, einen treffenden Begriff zu finden, einfach zu kurz greifen.
Der Stil, Sovietabilly, ist eine
eigenwillige Mischung der russischen und europäischen Musiksprache,
geprägt durch das alles überragende Lead-Akkordeon (Bajan).
Dr. Bajan (ehemals auch Dr. Bajan &
Brain Drain) spielt eigene Musik mit traditionellen Instrumenten. Die
Stücke komponiert Dr.Bajan, zu Ehren seiner Lieblingshits gibt es ab und
zu überraschende Cover-Versionen.
Die Texte sind russisch, die Besetzung
international - ein Russe, ein italienischer Schweizer und
zwei Deutscher. Alle haben große Erfahrung in verschiedenen Genres der
europäischen Musikkultur. Die Geige ist sehr erfahren in klassischer und
Zigeunermusik, der Kontrabass kommt von der Avantgarde, mit
italienischer Folkmusik unterlegt und das Schlagzeug trommelte bislang
exquisiten Jazz. Zusammen ergibt das eine feurige Mischung, die
sofort die Sohlen heiß werden lässt und in den Brain steigt.
Mit ihrer unglaublich intensiven
Bühnenpräsenz wurden Nikolai Fomin, Christian RUnge, Davide de Bernardi und
Alf Schulze Preisträger bei mehreren Weltmusikwettbewerben
Musikerbiografien
Dr. Bajan - Gesang, Bajan
Leiter der Band. Sieht
jung aus, spielt seit 15 Jahren Bajan (Knopfakkordeon) und komponiert
Musik. Kommt aus St.Petersburg, Russland. Spielt und komponiert das, was
er cool findet und umgekehrt. Singt vorwiegend auf Russisch. Auf seine
Musik wirken Einflüsse russisch-sowjetischer Sozialisation (patriotische
Pionierlieder, Odessa-schlager und vor allem die alternative russische
Rockszene) sowie gegenwärtige Stile (Balkan, Jazz, Reggae, Klassik u.a.).
Seine musikalische Stärke sind zügellose Energie live und blühende
Fantasie und Flexibilität im Studio.
Christian Runge - Violine
Brandenburger. Seine Erfahrung hat in unterschiedlichen Bands Berliner
Szene von finnischen Tango, gypsy-swing und Liedermacher Projekten bis
Bloody Kalinka gesammelt.
Davide de Bernardi – Kontrabass
Relativ jung. Kommt aus
Locarno, italienische Schweiz. Kam vor 15 Jahren extra nach Berlin um
sich dem Kontrabass zu widmen. Hat viel Erfahrung in verschiedenen
Stilen von Avantgarde über Freejazz bis hin zu Balkanmusik. Fanatischer
Hobby-Plattensammler, kennt sich in Musik sehr gut aus. Seine Vorliebe
gilt der Progressiven Musik und der Diskussion. Sehr menschlich, sozial,
hilfsbereit und kamerascheu. Er kocht fantastisch, besonders gern
italienische Küche. Hat auch einen kleinen Sohn.
Alf Schulze – Schlagzeug
Sieht älter aus als er
ist. Brandenburger. Nett, fröhlich und aufgeschlossen. Wissbegierig und ehrgeizig.
Hält immer die Augen und Ohren offen für Neues und hat ein Händchen für
die feineren Nuancen. Spielt in verschiedensten stilistischen Konstellationen von Klassik bis
Metal. Hasst Jazzpolizisten und Berliner Szene-Coolness.
Pressestimmen
Russendisko
Soundsystem über Dr. Bajan
W. Kaminer:
Dr. Bajan kenne ich so lange wie Konopke, er ist ein unbestrittener Teil
der Berliner Leitkultur, ein Virtuose, der alles, was er an
Musikinstrumenten, menschlichen Reserven oder Computertechnik in die
Hände bekommt, sofort in russischer Rock-n-Roll verwandelt. Er lässt den
alten anarchischen Geist der Leningrader Musik-Szene in Deutschland
auferstehen.
Y. Gurzhy:
Dr. Bajan nennt sich der Musiker, der das russische Knopfakkordeon mit
der Virtuosität eines Richie Blackmores spielt. Seit einigen Jahren
befindet sich die Praxis von Dr. Bajan in Berlin. Mit seiner
internationalen Band ist er das ganze Jahr über auf Tournee, mit dem
Auftrag, das westeuropäische Publikum von Langweile zu heilen. Seine
Medizin nennt er Sowietabilly – die explosive Musik, schnell und
intensiv mit Bajan, Balalaika, Kontrabass, Geige und Schlagzeug
gespielt. Nun gibt es endlich die Sowietabilly-Platte, damit man auch zu
Hause die Mucke von Dr. Bajan genießen kann. Es hat zwar Jahre gedauert,
bis der Doktor-Perfektionist mit den Ergebnissen der unzähligen
Aufnahme-sessions und Studioexperimenten glücklich war, aber jetzt ist
es da - ein Album mit dem SpeedFolkProgPunk für das neue Jahrhundert.
"Dr. Bajan - das ist das Folk-Erbe
Russlands und des Balkans genauso wie Klezmer, Blues und Rock 'n' Roll.
Aus diesen über die Jahrzehnte aufgesogenen Einflüssen bastelt Fomin als
Kopf der Band Speed-Folk mit einem Schuss Anarcho-Punk ein explosives
Bühnengemisch, ein berauschend irrwitziges Spektakel. Fomin
präferiert für seinen Stil die Genre-Bezeichnung "moderne urbane
Volksmusik". Noch lieber wäre es ihm allerdings, seine Wortschöpfung "Sovietabilly"
hätte sich schon bis ins Musiklexikon durchgesetzt. (...) Dr. Bajan
beherrscht ohne Zweifel die hohe Kunst, sein Publikum einfach ganz
buchstäblich vom Hocker zu reißen. Man folge also seinem Credo: "Alles
vergeht sehr schnell, musst du heute was erleben!" taz, 16.3.2006,
Irene Hummel
„Die ungeheuer intensive Bühnenpräsenz,
sein begnadetes Improvisationsvermögen und sein Charisma schlagen sofort
jeden in seinen Bann. „Dr. Bajan“ spielt sein Publikum und sich selbst
in Ekstase. (...) ein Highlight urbaner Weltmusik!“ Ratingen
Nachrichten 01.06.05
„Die Gruppe macht herrlichen russischen
Rock’n’Roll, versprühten Anarchie und Lebenslust, wechselten immer
wieder zwischen Musikstilen wie Ska, Reggae, Polka und Klassik und
drücken dabei allem ihren Stempel „Dr. Bajan“ auf. (...) Sie sind
einfach nicht zu fassen mit ihrer einzigartigen „Sovietabilly“-Musik,
scheinen genauso plötzlich aus dem Nichts aufzutauchen wie sie dann
wieder verschwinden. Die einzig mögliche Diagnose zu „Dr. Bajan“ lautet:
Wir haben es entweder mit musikalischen Genies zu tun oder mit
einem ebenso faszinierenden Simulakrum wie es das wunderbare St.
Petersburg selbst ist. Oder sind „Dr. Bajan“ vielleicht beides?“
„Der Rhythmus - die Seele der Musik. Ihm
huldigten sie fanatisch; der exzellente Bassist mit breit-mimischer
russischer Erhabenheit und Dr. Bajan selbst mit ekstatischem Gesang.
Trinklieder? Geschichten vom einfachen Leben? Es spielte keine Rolle,
wovon er sang. Ein Volksempfinden verband die Kneipenbesucher. Rhythmus
und Rußland, beides konnte man schmecken. Es hätte irischer Folk sein
können oder schwedische Folklore - völlig egal. Was die Band
ausstrahlte, war die Liebe zur Musik. Die geradezu „fantastischen" Vier
machten eines klar: Sie spielen nicht fürs Geld oder Publikum,
sondern um den Rhythmus herauszuschreien. So kräftig, daß der
ausgelassene Dr. Bajan auf der Bühne bisweilen fast am Herzinfarkt
vorbeischlidderte.“ Matthias Degen
Inbrünstiger als
ein angetrunkenes Regiment Kosaken
„Die vielen neugierigen Gäste, die trotz
des eher Party-abträglichen Wochentags gekommen waren, wurden mit einem
furiosen, witzigen und dazu handwerklich tadellosen Konzert
belohnt. (...) Wie ein Derwisch schaukelte Dr Bajan auf seinem
Kneipenstuhl vor und zurück, die Finger über die Tastatur seines
Instruments fliegen lassend. Über einen harten, schnellen Polka-Beat des
Schlagzeugers erzeugten die Musiker aus dem Stand ein Klang- und
Partyerlebnis, das sich anfühlte, wie auf einer osteuropäischen
Großhochzeit vor 100 Jahren. Riesenapplaus und die ersten Tänzer auf der
winzigen freien Fläche direkt vor den Musikern schon nach dem ersten
Stück – die Stimmungskurve sollte heute Abend ausschließlich nach oben
zeigen. Die international erfahrene Band spielte toll zusammen und ließ
immer mal wieder die verschiedenen Musikrichtungen durchblitzen, auf die
im Vorfeld hingewiesen worden war. Der Gitarrist war firm im Flamenco,
was ihm beim vorgelegten Tempo sehr half. Der Mann an der Geige
beeindruckte vor allem in den Passagen, in denen die Combo ihm Raum
ließ, etwa für seine wahnsinnig schnellen Läufe, die er jederzeit sauber
und zugleich dynamisch zu spielen wusste. In teilweise affenartiger
Geschwindigkeit bearbeitete das Quintett die Instrumente, dazu sangen
Bajan und sein Gitarrist russische Texte, lauter und inbrünstiger als
ein Regiment angetrunkener Kosaken. (...) Erst nach zwei Sets, langem
Applaus und drei Zugaben wurden die am Ende völlig verausgabten Musiker
vom begeisterten Publikum entlassen.“ Gießener Zeitung, 26.12.03.
„... (es) schien nichts zu geben, was
sich die leicht verrückten Herren auf ihrem Crashkurs durch den
Musikkosmos nicht einverleiben hätten können. (...) Die
leidenschaftliche Darbietung war eine Absage an alle Puristen und
Musikverwalter, die ehrfürchtig alles steril Gehaltene mit einem „Authentisch!"-
Aufkleber versehen, um es dann in zum Staubfangen in die Archive
entsorgen. Fernab eines geschmäcklerischen und durchgeistigten
Eklektizimus wurden aus den adaptierten Stilen bei ,,Braindrain" etwas
Eigenes und eben dadurch „Authentisches". Mit Akkordeon, Balaika, einem
durchgedrehten Polkaschlagzeug und einem Baß (aus Gründen der
Bequemlichkeit zumeist ein elektrischer statt der unhandlichen
Baßbalalaika) und kraftvollem Gesang griffen sich die Russen aus der
Musik der Welt das ihnen am besten passende heraus, coverten „Highway
Star" und „Smoke On The Water", als handele es sich um eine seit
Jahrhunderten in Russland überlieferte Hochgeschwindigkeitspolka oder
streuten Reggae-Splitter ein, als hätten sie schon immer zum
Vodkatrinklied gehört. Nasdrovje!“ Florian Sedmak
„So. Jetzt mal Klartext. Dr. Bajan ist
zwar aus Rußland, aber wer zum Kuckuck behauptet eigentlich
unaufhörlich, daß wer auf einem Bajan sprich Knopfakkordeon spielt,
automatisch Folk macht? An Volksliedchen erinnert außer manchen Texten
doch sowieso nichts mehr, und die versteht sowieso keiner. Doktor nennen
sich schließlich nur Leute, die ihr Gewerbe gründlich studiert haben
oder absolute Hochstapler sind, da kann man schon davon ausgehen, daß
dahinter ein gerüttelt Maß an Genialität steckt, aber bitte, wenn schon
Vergleiche dann doch eher die Hektik einer Zappaschen Komposition, oder
die jaulenden Exzesse eines Robert Plant (die jüngere Generation bitte
Axl Rose einsetzen). Auf ihrem wilden Crashkurs durch den Musikkosmos
blieben einige Opfer auf der Strecke, eben nicht nur sowjetische
Revolutionslyrik, sondern z. B. auch Jugendidole wie Deep Purple. Alles
auf russisch, versteht sich, schön brav, wie es sich gehört, einmal
durch den Fleischwolf gejagt. Überhaupt ist es absolut nicht gerecht,
die Band auf lustige Hau-ruck Polka zu stilisieren. Es sind halt nicht
alle Ohren so schnell, daß sie aus den orgiastischen Anfällen des
Leadzapplers Kolia Fomin die ihm eigene höchst anspruchsvolle
Komplexität heraushören."Christina Seiler, 22.02.97
Auftritte (Auswahl)
Wien Ost-Klub
Basel Sudhaus
Krefeld Folklorefest
München BMW Museum
Berlin Jüdisches Museum
Berlin Tanzwirtschaft Kaffee Burger
INTERNATIONALES AKKORDEONFESTIVAL WIEN 2006 - 2010
Darmstadt Schlossgrabenfest 2006
Milano (Italien) Festival.
Kulturinsel Einsiedel FOLKLORUM
Düsseldorf Mask off festival
Berlin Kesselhaus
Berlin ICC
Hannover GIG
Dresden Tante JU
Bochum Kemnade International - Orient meets
Occident, Wasserburg Haus Kemnade
Siegburg 10. Theaterfestival auf der Strasse
27. Gütersloher Sommer, Freilichtbühne Mohn’s
Park
Waldstock Open Air Spektakel
Reichenstein Open Air
Micro! Festival für Weltmusik &
internationales Strassentheater
Berlin Multikulti Völkerball, Haus der
Kulturen der Welt
Mannheim Theater
Magdeburg Feuerwache
Schweiz, Zug chollerhalle
Bonn Museum Ludwig
St.Petersburg Klub Gribojedov
Frankfurter Theaterfestival
Stockholm Midsummer fest
Eurofolkfest Ingelheim
Linz Pflasterspektakel
Bruck an der Mur Festival
Frankfurt/Main Brotfabrik
Dresden Downtown
Weimar Zwiebelmarktfest
Giessen Domizil
Dessau Bauhaus
Leipzig Moritz Bastei
Berlin Mudd-Club
Halle Objekt 5
Berlin Karnaval der Kultur
FusionFestival
Dessau Vollmondparty
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